Time for a change...

Wir machen uns LÖWENSTARK - machen Sie mit!

Unsere Kampagne gegen die Gatterjagd (canned hunting) startet! (Eine Zusammenarbeit von Roberta Brown, Chris Mercer und mir)

Die grausamen Fakten zum Thema Gatterjagd oder "Canned Hunting"

"Die Kugel schlug in die Löwin ein und sie drehte sich durch die Luft, fiel gegen den elektrischen Zaun hinter ihr, der sie einsperrte. Auf der anderen Seite des Zaunes standen ihre drei kleinen Löwenbabys, von denen sie viel zu früh getrennt wurde. Sie war so verzweifelt auf der Suche nach einem Weg, um zu ihre Babys zu gelangen.

Der aus dem Ausland stammende Jäger feuerte erneut einen Schuss ab und die Löwin sackte auf den Boden zusammen...."

 

Die Gatterjagd wird in der heutigen Zeit von Bestimmungen beherrscht, die weder Löwen noch anderen Raubtieren irgendeinen Schutz bieten. Das Jagen wilder Tiere in einem begrenzten Raum, aus dem sie nicht entkommen können, ist unter dem Namen "Gatterjagd" oder "canned hunting" bekannt.

Es ist in Südafrika und Nordamerika geläufig und bekannt und wurde zu einem sehr lukrativen Geschäft.

 

Jäger zahlen unglaublich hohe Geldsummen für eine garantierte Trophäe - oftmals "erlegt" aus naher Distanz. Die Opfer einer solchen Jagd sind oftmals von Menschenhand aufgezogen und fast zahm.

Man schätzt die Zahl der sogenannten Gatterjagdbetriebe (in denen u.a. Löwen für jene Jagd gezüchtet oder gestohlen und dann von Hand aufgezogen werden) alleine in den USA auf mehr als 1000 Betriebe. Einem jüngsten Bericht zu folge wurden in Südafrika annähernd 54 000 Tiere im Jahre 2004 über jene Gatterjagden getötet. Jäger aus England, den USA, Deutschland, Spanien und Frankreich zahlen eine schwindelerregend hohe Summe, um einen Löwen, Leopard oder ein anderes schutzloses Tier zu töten.

 

Die Jäger argumentieren, dass eine faire Jagd die Trophäenjagd ethisch begründbar macht. Dies jedoch ist eine Illusion, die man den Menschen in die Augen reiben möchte, nur um das florierende Geschäft am Laufen zu halten. Gatterjagd ist wohl sehr weit davon entfernt eine faire Jagd zu sein, wenn man bedenkt, dass das Tier keine Chance zur Flucht (leider auch keine zur Verteidigung!) besitzt, eingepfercht in einem eingezäunten camp. frei für den Abschuss eines auch ungeübten Jägers, der die Tiere nur zu oft selbst aus nächster Nähe verfehlt oder verwundet und das Tier unnötig leiden lässt. Zudem werden diese Jagden mit einer perfekten Ausrüstung angegangen, so dass nur einer eine Chance hat - und das ist der Jäger.

Ich will nicht ungesagt lassen, dass der ethische Hintergrund darauf beruht, dass die Jagdregel besagt, der Jäger müsse sich ca. 300 Schritte von seinem Wagen entfernt haben, um das Tier zu erschießen. Worin hier ein Sinn eingebettet ist, das habe ich selbst nocht nicht eruieren können. Dies soll Fairness darstellen in diesem blutigen Spiel. Wer daran glaubt, dem kann man nicht mehr helfen.

Die Trennung der Löwenjungen von der Mutter erfolgt viel zu früh

Oftmals werden die Löwenjungen bereits nur 3 Tage nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt. Diese Praktik hat fatale Konsequenzen, von den mentalen Leiden dieser kleinen Geschöpfe ganz abgesehen:

Durch den Mangel an Muttermilch werden viele Abnormalitäten bei den Kleinen beobachtet: sie leiden unter Knochendeformationen, Atem - und Verdauungsproblemen, Schilddrüsenerkrankungen, Kalziummangel und vielen weiteren Erkrankungen - und diese haben eine massive Auswirkung auf die heranwachsenden Löwen.

 

Die Umstände, unter denen die Löwen gehalten werden, sind zum größten Teil absolut unakzeptabel: Wasser, Futter und Schatten sind kaum gegeben. In den schlimmsten Fällen werden weibliche Löwenbabys direkt nach ihrer Geburt erschossen, da sie nicht so gefragt sind für die Jagd.

 

Die Jagd der gezüchteten Löwen, die mit keinen ethischen Grundsätzen in Verbindung gebracht werden kann, noch einer Tierschutzbestimmung standhält, ist nicht der einzige Grund für ein absolutes Verbot dieser. Der Leidensweg dieser Löwen auf den südafrikanischen Zuchtfarmen beginnt kurz nach ihrer Geburt.

 

Streicheln wird zur Qual

Als kleine Löwenbabys werden sie bereits als Quelle für den Tourismus missbraucht.

Durch das Aufziehen durch Menschenhand werden sie gezielt auf die Touristenbesuche vorbereitet. Überall in Südafrika findet man das Angebot, ein Löwenjunges zu streicheln, ein Foto mit einem Löwenbaby zu machen oder einige Schritte mit einem heranwachsenden Löwen spazieren zu gehen.

 

Dies ist purer Stress für die Löwenjungen, die ohne Mutter heranwachsen müssen: junge Tiere haben ein starkes Bedürfnis nach Ruhe. Somit ist der ständige Kontakt zu Menschen und die schlechten Lebensbedingungen Grund für massive Verhaltensauffälligkeiten bei diesen Tieren. Sogar ihr körperliches Wachstum wird davon stark beeinflusst. Als Resultat davon werden immer mehr Menschen von diesen jungen Löwen attackiert und verletzt.

Löwinnen als Zuchtmaschinen

Die Löwinnen sind, kurz nachdem man ihnen ihre Jungen weggenommen hat, wieder zur Paarung bereit und werden so als Zuchtmaschinen eingesetzt - stetig mit dem Trauma konfrontiert, dass man ihnen ihre Babys wegnimmt. Da die Löwinnen in dieser qualvollen Gefangenschaft viel häufiger tragend sind und Jungen bekommen, als in freier Wildbahn, werden sie natürlich auch schneller schwach und erschöpft. Die von diesen schwachen Löwinnen geborenen Jungen sind somit natürlich ebenfalls in einem geschwächten Zustand.

 

In Freiheit gebären Löwinnen alle zwei Jahre 1 x - in den Zuchtfarmen müssen sie alle 6 Monate Jungen gebären. Es ist keine Seltenheit, dass diese geschundenen, schwachen Löwinnen als ein "spezielles Angebot" für Jäger angepriesen werden.

Dies muss aufhören!

Gebt den Löwen das Recht zurück, in Freiheit zu leben!

Reiche amerianische Jäger sind zu einer bedrohenden Macht in der dritten Welt geworden. Ihre Jagdsummen, die sie zu zahlen bereit sind, verdrehen und verzerren Strategien des  Naturschutzes in verletzlichen 3. Welt Staaten, schüren und ernähren Übel wie die Löwenzucht in Gefangenschaft und die Gatterjagd.

Durch die Verschwörung mit reichen Landbesitzern in Südafrika (um einen gewaltigen Bestand an gefangenen Löwen aufzubauen - alle gezüchtet für die Gewehrkugel) haben die Jäger beim Öffnen der Schleusentore für den chinesischen Markt geholfen, denn dieser braucht Löwenknochen für die traditionelle chinesische Medizin.

 

Wir glauben, dass diese einzigartigen Tiere von privaten Züchtern, Tierhändlern aber auch Zoos gezüchtet werden. Diese Tiere sind häufig von Menschenhand aufgezogen und mit der Flasche gefüttert und haben somit ihre natürliche Angst vor Menschen verloren. Diese halb-gezähmten Tiere sind eine leichte Zielscheibe und so können Gatterjagdbetreiber einer garantierte "Trefferquote" zusagen. "No kill - no pay" - heißt also, dass man nur bei einer erfolgreichen Jagd zahlen muss. Welch ein Hohn! Doch so lautet der Slogan der Betreiber, der viele Jäger anlockt.

Dieser Slogan beinhaltet aber auch ein Versprechen für die Tiere dort: dass es kein Entkommen gibt!

 

Zusammenfassend:

 

  • die Tiere werden aus nächster Nähe erschossen
  • sie erhalten kein gesundes Futter
  • entsetzliche Lebensumstände
  • begrenzter Raum
  • Leben in Gefangenschaft
  • frei gelassen auf einem kleinen Feld werden sie aus kürzester Entfernung erschossen
  • Jäger sagen, dies sei die Trophäenjagd - wir sagen, dies ist nicht mehr, als ein feiges Töten von schutzlosen und ausgelieferten Tieren
  • die Gatterjagd ist grausam und es ist an der Zeit, dass die Welt weiß, wie grausam sie ist!

 

Falsche Informationen an Touristen!

Die Löwenzüchter bezeichnen sich fälschlicherweise oft als "Beschützer von Natur und Umwelt" und behaupten, dass ihre Tiere dafür gezüchtet werden, um später in die Freiheit entlassen zu werden.

Dies ist ganz offensichtlich eine betrügerische Fehlinformation, die man den Touristen als Lockmittel (um noch mehr Geld zu machen) und zur Beruhigung auftischt. Lassen Sie sich davon bitte nicht blenden!

Kein Tier, das in Gefangenschaft gezüchtet und an Menschenhand gewöhnt ist, kann erfolgreich wieder in die Freiheit entlassen werden!

Achten Sie also bei Ihrem nächsten Urlaub bitte darauf, solche Betriebe zu meiden! Mit Ihrem Besuch fördern Sie das unsinnige Töten dieser Tiere!

Zeigen auch Sie sich löwenstark und machen Sie mit bei unserer Kampagne gegen die Gatterjagd!

Unterzeichnen Sie folgenden von uns vorgeferigten Brief (oder schreiben Sie selbst einen) und setzen Sie ein Zeichen! Der Brief sollte möglichst an die unten beigefügten Adressen geschickt werden.

Brief gegen die Gatterjagd
letter government.docx
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Adressen, die diesen Brief erhalten sollten
Letters of Protest can be sent to the fo
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Wir danken Ihnen mit einem Löwengebrüll!!!!!

Löwinnen und Löwen, die uns bereits tatkräftig unterstützen: Thank you!